2001–2004

IKA Team, Akademie der bildenen Künste Wien

Prof. Rüdiger Lainer
Andreas Rumpfhuber

mit Studierenden des 1. Jahrgangs, dem Design Studio Rüdiger Lainer, dem "Lagerhaus" Projekt und einer Vielzahl an Diplomstudent/inn/en



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ATELIER

Setting für ein Experiment

Von Dezember 2001 bis Mai 2004 war das Institut für Kunst und Architektur der Akademie der bildenden Künste Wien Partnerin des IST Forschungsprojekts "ATELIER – Architecture and Technologies in the Built Environment". Zusammen mit internationalen Partnerinstitutionen wurden digitale Entwurfswerkzeuge entwickelt die kein Interface mit normalen PC (Maus, Tastatur, Bildschirm) haben, sondern direkt angesteuert werden können. Andreas Rumpfhuber war für die Forschungsleistung am Institut für Kunst und Architektur verantwortlich.

 

Die "Interactive Wall" mit
Prototypen des ATELIER Projekts

Ausgangspunkt für die Entwicklung der Entwurfswerkzeuge war das Verständnis von Entwurfspraxis als Arbeit für die es unumgänglich ist, das Vermögen zu entwickeln eine Gestaltung, einen Entwurf konzeptionell und "systemisch" zu verstehen, um eventuelle erste Designideen weiterzuentwickeln und Dinge "anders zu sehen"  und sich so einem möglichen "finalen" Produkt anzunähern.

Gleichzeitig war die These des Projekts, dass der normale Personal Computer und sein Interface der Intuition und ganz allgemein der Inspiration entgegen steht. Architekt/inn/en würden oft visuelle Effekte verwenden um Dinge anders zu sehen. Unscharfe und uneindeutige Objekte oder visuelle Repräsentationen würden diesem Zugang zum Entwurf helfen. 

Detail der "Interactive Wall"

Das Ziel war es, Prototypen zu entwickeln, die den intuitiven Aspekt des Entwurfsprozesses aktiv unterstützen. Es entstanden folgende Werkzeuge als Prototypen: der Cave Corner, der Texture Painter, der Mixed Objects Table. Weitere Technologien wurden getestet, jedoch wieder verworfen. 


In Zusammenarbeit mit:

Consorzio Milano Ricerche, University of Milano, Bicocca, Italy, Imagination Computer Services GesmbH, Vienna, Malmo University, School of Arts and Communication (K3), Sweden, The Interactive Institute, Sweden, University of Oulu Department of Information Processing Science, Finland, Vienna University of Technology, Institute for Design & Assessment of Technology.

Besonderer Dank gilt: 

Prof. Ina Wagner, Institute for Design & Assessment of Technology, TU Wien.