MAK FUTURE LAB for Citizen Sciences

Hackaton mit der Fotografin Stefanie Mooshammer,
Bild © Mona Heiss

Das Pilotprojekt MAK FUTURE LAB entwickelte und testete ein design- und architekturgeleitetes Forschungsformat für „Citizen Sciences“. Unter Einbeziehung von zwei BürgerInnengruppen konzentrierte sich das Projekt auf die Anwendung von wissenschaftlichen Designmethoden, um neuartige Ansätze von Vermittlungsarbeit und Ausstellungsformaten skizzenhaft auszutesten.

 

Workshop mit SchülerInnen und SeniorInnen im MAK, Bild
© MAK/ Mona Heiss

Inhaltliche Zielsetzung des Projekts war die gemeinsame Entwicklung von Szenarien für Beschäftigungsmodelle und sinnstiftende Arbeit in der digitalen Moderne zwischen Gemeinwohl und freiem Markt im Dialog zwischen BürgerInnengruppen, KuratorInnen des MAK sowie DesignerInnen und ArchitektInnen. Einerseits wurden Impulse zu Fragen für weiterführende Designforschungsprojekte und andererseits Erkenntnisse für neue Vermittlungskonzepte und zu entwickelnde Ausstellungsformate für das MAK (und andere Museen) angestrebt.Der Modellcharakter des Pilotprojekts sollte zu Folgeprojekten inspirieren und einen positiven Wandel fördern.

Die thematische Rahmung des MAK FUTURE LAB-Projekts nahm auf den Schwerpunkt der VIENNA BIENNALE 2017: Roboter. Arbeit. Unsere Zukunft Bezug. Ausgangspunkt des Projekts war die Ausstellung „Hello Robot. Design zwischen Mensch und Maschine“ und waren Fragestellungen rund um die digital aufgerüstete Stadt, die sogenannte Smart City, in der Roboter Urbanität und unser Zusammenleben „optimieren“ werden (digitale Moderne). Dabei war das Projekt von Anfang an rund um Fragestellungen zu künftigen Möglichkeiten des urbanen Zusammenlebens sowie Fragen der sogenannten „Commons“ und der Lebensqualität der BürgerInnen konzipiert.

Hackaton Ergebnis der Gruppe breadedEscalope
Bild © MAK/ Mona Heiss

 

Vor diesem Hintergrund wurde ein auf Designmethoden basierendes Format der Citizen Science für SchülerInnen und SeniorInnen entwickelt.

Ausstellungsansicht, Bild
© MAK/ Mona Heiss

 

Das Projekt wurde Christoph Thun-Hohenstein und Andreas Rumpfhuber konzipiert und in Zusammenarbeit mit Janina Falkner (MAK, Neue Lernkonzepte), dem Designstudio Vandasye, dem Designbüro Studio Dankl durchgeführt. Wissenschaftliche Konsulenten des Projekts waren Prof. Michael Nentwich (Institut für Technikfolgenabschätzung, ÖAW), und Prof. Manfred Tscheligi (Center for Technology Experience, Austrian Institute of Technology). 

Externe künstlerische Begleitung (Hackaton) Stefanie Moshammer (Fotografie), Aldo Giannotti (Kunst), breadedEscalope (Design) WorkshopteilnehmerIinnen: Laura Athanasiadis, Brigitta Bottke, Paula Daum, Alina Falmbigl, Lisbeth Federer, Tim Gartwager, Lilia Holder, Traude Kowalski, Leona Sara Maier, Leon Nöhring, Valentin Payr, Noah Puschner, Leonie Schreiber, Helga Stiegler, Johann Tastel, Paula Ure