Forschungs- und Ausstellungsprojekt

Hans Hollein Projektstipendium des österreichischen Bundeskanzleramts
2018





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Posthuman Trans_Forms

Hans Hollein: Proposal for an extension of the University of Vienna
Courtesy: Hollein Archiv

Holleines Thematik der von Menschen geschaffenen Umwelt (heute gemeinhin als Anthropozän bezeichnet) findet in POSTHUMAN TRANS_FORMS seine Aktualisierung: in einem anderen Maßstab, mit anderen Mitteln und mit einem aktualisierten Fokus: dem Posthumanismus – einer Welt, in der traditionelle Konzeptionen des Menschseins infrage gestellt werden. Zentral dabei bleibt die Frage nach der Rolle und Relevanz von Architektur und Design. Die Idee ist es signifikante Projekte von Hans Hollein, in der immer schon Fragen nach der Relation von Architektur und Technologie vorhanden sind, als Ausgangspunkt für das Projekt zu nehmen und sie in Relation zu aktuellen Diskursen und Projekten zu stellen.  

POSTHUMAN TRANS_FORMS versteht sich explizit nicht als Personale, sondern als ein Projekt das die intellektuelle Auseinandersetzung Holleins als Ausgangspunkt für eine aktuelle Debatte über Architektur in Relation zu Gesellschaft und Technologie nimmt und diese schärfen will. Signifikante Projekte Holleins sind hier Impulsgeber um über zeitgenössische Probleme der Architektur und des Designs nachzudenken. Das Projekt verbindet, vernetzt und konfrontiert in diesem Sinne die „historischen“ Projekte Holleins mit zeitgenössischen Positionen und (kritischen) Diskursen. Es schärft damit die Relevanz von Architektur und Raumproduktion in Relation zu Gesellschaft und (neuen) Technologien. In der Gegenüberstellung mit aktuellen Design- und Architekturprojekten sowie aktueller Diskurse werden Assoziationsketten, Verbindungen sowie Perspektivenwechsel erst möglich und bestimmte Themen neu verhandelbar, so meine These.