2. Oktober 2014

Paneldiskussion mit Beatriz Colomina, Max Hollein, Dorit Margreiter und Andreas Rumpfhuber

Century of the Bed, Viennafair

 

 

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Century of the Bed

Einer heute wahrscheinlich überholten Schätzung folgend berichtete das Wall Street Journal im Jahr 2012, dass 80 Prozent aller jungen New Yorker Berufstätigen regelmäßig vom Bett aus arbeiten. Millionen verstreuter Betten übernehmen die Rolle dichter Bürogebäude. Das Boudoir schlägt den Turm. Vernetzte elektronische Techniken haben alle Schranken des im Bett Machbaren überwunden. Es geht aber nicht bloß darum, dass die neuen Medien das Bett-Büro ermöglicht haben, der Punkt ist vielmehr, dass sie im Hinblick darauf geplant wurden, den hundert Jahre alten Traum häuslicher Konnektivität für Millionen von Menschen Wirklichkeit werden zu lassen. Die Stadt ist ins Bett übersiedelt.

Wie ist es dazu gekommen?

(aus: Biennalekonzept "curated by" Beatriz Colomina)